Donnerstag, 8. Mai 2014

Obsidian. Schattendunkel (01) - Jennifer L. Armentrout


Originaltitel: Obsidian. A Lux Novel
Verlag: Carlsen Verlag
Seiten: 399
Preis: 28.90 SFR / 18.90€
Erscheinungsjahr: 2014


Inhaltsangabe: 

Als die siebzehnjährige Katy Swartz vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um „neue Freunde“ zu finden. Und lernt so den atemberaubend gutaussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiss, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat...
Aufbau und Buchgestaltung:

Das Buch beinhaltet 399 Seiten (+Danksagung) und ist in 30 Kapiteln aufgeteilt. Die Kapitel sind nicht allzu lang – im Schnitt 12-13 Seiten, weshalb es auch recht schnell gelesen ist.

Ein richtiger Hingucker und Kaufgrund (bei den meisten Leser) ist das Cover. Es ist einfach wunderschön! Und wenn man die Schutzhülle entfernt, kommt ein weisses Buch zum Vorschein, das mit Lichtpunkten versehen ist. Es sieht wirklich toll aus!

Meine Meinung:

Wenn man einen solchen Schatz in den Händen hält, geht man davon aus, dass auch der Inhalt sehr gut wird... Was für eine Enttäuschung. Es ist nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Es ist eine durchschnittliche „Teenie-huch-ich-habe-mich-in-ein-nicht-menschliches-Wesen-verliebt“-Geschichte. Alles schön und gut, aber wo bleibt da das Spezielle, welches man erwartet, wenn man das Cover gesehen hat?

Wie bereits erwähnt, liest es sich gut und schnell. Es ist in einer einfachen Sprache geschrieben, bei der Übersetzung haben sich aber ein paar „“-Fehler eingeschlichen. Das war etwas ärgerlich beim Lesen, da man etwas verwirrt ist, wenn das Schlusszeichen fehlt.

Die ganze Geschichte fängt vielversprechend an, das erste Treffen von Katy und Daemon ist etwas unangenehm und peinlich für Katy. Man merkt schnell, dass mit Daemon und seiner Schwester Dee etwas nicht normal ist. Doch das Ganze zieht sich in die Länge... und sobald man das Geheimnis erfährt, kommt es sofort zu einem Showdown und dann ist die Geschichte zu Ende. 100 Seiten weniger bei der Kennenlernphase und dafür 100 Seiten mehr am Ende, das hätte nicht geschadet.

Die Charaktere waren auch nichts Besonderes... Katy ist anfangs ganz sympathisch, doch dann nervt sie nur noch. Obwohl sie erst gerade umgezogen ist, scheint ihr altes Leben gar nicht mehr zu existieren. Daemon hingegen ist in den meisten Situationen ein arrogantes A... doch dann gibt es Szenen, wo er der arme Junge ist, der doch soo verletzlich ist.
Zur „Beziehung“ zwischen den Beiden will ich gar nicht gross was dazu sagen. Katy sagt bzw. denkt die ganze Zeit, dass Daemon ihr richtig auf den Sack geht und sie ihn überhaupt nicht leiden kann. Doch im selben Atemzug sagt/denkt sie, dass er ja soo gut aussieht und sie ihn am liebsten küssen möchte. Und das geht das ganze Buch über so, bis zum aller letzten Satz. Wie gesagt: einfach nur nervig.
Die ganze Geschichte hat mich extrem an Twilight von Stephanie Meyer erinnert. Sämtliche Schlüsselstellen sind identisch, es wurden nur die Figuren ausgewechselt.

Abschliessend ist zu sagen, dass die Idee mit dem etwas anderen übernatürlichen Wesen gut ist. Es ist erfrischend, mal etwas anderes als die typischen Vampire/Werwölfe/etc. anzutreffen.

Fazit:

Ich will keine 30sFr./20€ für ein durchschnittliches Buch zahlen und das ist es. Aber anscheinend bin ich da allein mit dieser Meinung, denn ich höre von allen Seiten Lobgesang für dieses Buch. Bildet euch selber eine Meinung, ich jedoch empfehle es nicht weiter.




Schreibstil: ♥♥♥
Charaktere: ♥♥
Inhalt: ♥♥
Gestaltung:♥♥♥♥♥

Coup de Coeur: ♥

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